drittmittelprojekte

Drittmittelprojekte

Als Drittmittel bezeichnet man die Gelder, die nicht aus dem Etat der vom zuständigen Ministerium (Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst) für die Hochschule bereitgestellten Mittel stammen.

Im Dezernat Forschung finden Sie umfassende Informationen zur Abwicklung von Drittmittelprojekten.

Weitere Informationen und Links zu den Drittmittelgebern

Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) können Forschungsvorhaben gefördert werden, die direkt von Professorinnen, Professoren und Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beantragt werden.

Die Forschungsanträge werden von der DFG geprüft. Nach einer Bewilligung muss die Benachrichtigung an den Vertrauensdozenten erfolgen.

Nach Genehmigung des Projekts und Eingang des Bewilligungsbescheids im Referat Drittmittel, wird von diesem eine Projektnummer vergeben.

Formulare für die Vergabe einer Projektnr. sowie für Mittelanforderungen, Verwendungsnachweise und den Sachlichkeitsnachweis finden Sie hier: Formulare

Im Referat Drittmittel finden Sie ein Service Angebot für die Administration von Drittmittelprojekten sowie Ansprechpersonen

Programmpauschale

Die Programmpauschale beträgt 20 % der abrechenbaren direkten Projektausgaben. Die Bewilligung der Programmpauschale setzt keinen gesonderten Antrag voraus. Die Auszahlung der Programmpauschale erfolgt anteilig mit jedem Mittelabruf. Nach Geldeingang wird die Programmpauschale hälftig zwischen der Verwaltung und dem Fachgebiet aufgeteilt.

Förderanträge, die beim BMBF gestellt werden, laufen in der Regel über einen Projektträger. Von diesem erhält man bei Bewilligung des Projektes einen Zuwendundgsbescheid. Wenn dieser vorliegt, wird im Dezernat VI (Drittmittel) eine Projektnummer beantragt. Die benötigten Gelder werden alle regelmäßig (6 Wochen im Voraus) mit einer Zahlungsanforderung abgerufen. Einmal im Jahr muss ein Verwendungsnachweis erstellt werden. Dieser wird nach Durchsicht und Unterschrift der Drittmittelverwaltung an den Projektträger geschickt.

Projektpauschale

Die Projektpauschale beträgt 20 % der abrechenbaren direkten Projektausgaben. Die Bewilligung der Projektpauschale setzt keinen gesonderten Antrag voraus. Die Auszahlung der Projektpauschale erfolgt anteilig mit jedem Mittelabruf. Nach Geldeingang wird die Projektpauschale hälftig zwischen der Verwaltung und dem Fachgebiet aufgeteilt.

Das Referat Drittmittel bietet ein modular aufgebautes Weiterbildungsprogramm sowie umfassende EU-Beratung bei der Planung und Durchführung europäischer Forschungsprojekte. Weitere Einzelheiten finden Sie unter:

EU for You! – The EU-Support Agency at TU Darmstadt

Industrieprojekte entstehen durch direkte Kooperation zwischen einem Fachgebiet / einer Fachgruppe und einer Industrieabteilung.
Die Industrie gibt das jeweilige Projekt in Auftrag, die Forschungsergebnisse gehören den Geldgebenden.
Verträge werden individuell mit der TUD und der Industrie abgeschlossen und abgewickelt. Die Verträge müssen vor Abschluss von Dezernat Forschung Frau Schaffner geprüft werden.

Die Projektnummern beginnen mit „9“ (ehem. „59“).

Es gibt Sammel- und Einzelkonten. Ab einem Auftragswert von 50.000 Euro (ohne Steuer) muss aufgrund der Vorgaben der Wirtschaftsprüfer ein einzelnes Projekt eingerichtet werden.

Ausgestellte Rechnungen gehen an die Industrie und eine Kopie mit Kontierungsstempel an die Finanzbuchhaltung.

Ein Rechnungsmuster sowie ein Merkblatt über Rechnungsbestandteile finden Sie hier: Formulare der FIBU

Bei weiteren Fragen zur Mehrwertsteuer wenden Sie sich bitte an Herrn Wolfgang Selzer von der Abteilung Budgetmanagement und Controlling, 3244.

Neu: ab 01.01.2012 müssen alle neuen Projekte der wirtschaftlichen Tätigkeit zu Vollkosten kalkuliert werden! Welche Projekte davon betroffen sind und wie die Vollkostenkalkulation durchzuführen ist, finden Sie auf der Seite Dezernat Forschung Im Bereich der Auftragsforschung erfolgt eine zentrale Overheadabgabe an die Verwaltung in Höhe von10% der Projekteinnahmen.

Es gibt viele unterschiedliche Stiftungen die Forschungsprojekte unterstützen. Die administrative Abwicklung richtet sich dabei nach den jeweiligen Bewilligungsbedingungen der einzelnen Stiftungen.

Fachliche Ansprechpersonen im Referat Drittmittel

Hier ist zu beachten, dass die Verträge (2-fach) nur noch an die Antragsteller verschickt werden mit der Bitte zu unterzeichnen und ein Original an den DAAD zurückzugeben. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Verträge vom Kanzler, Herrn Dr. Efinger mit unterzeichnet werden. (Über Frau Schaffner)

Fachliche Ansprechpersonen im Referat Drittmittel

AiF

on der AiF gibt es 2 unterschiedliche Fördervarianten

IGF (Industrielle Gemeinschaftsforschung) und

ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand)

IGF-Vorhaben:

Die AiF bewilligt die Zuwendung an eine Forschungsvereinbarung, welche dann einen Weiterleitungsvertrag mit uns (Forschungsstelle) schließt. Es werden i.d.R. Personalausgaben gefördert, welche aber nicht komplett in Absatz gebracht werden dürfen. Zur Deckung der nicht anrechenbaren Personalausgaben gibt es eine Personal- und eine Sonstige Pauschale. Teilweise werden auch Gerätebeschaffungen und Unteraufträge gefördert. Zwischennachweise sind jährlich zum 31.01. bzw. 28.02. zu erstellen. (Vorab Prüfung durch VID)

ZIM-Vorhaben:

Wie bei den IFG-Vorhaben werden hier auch Personalausgaben erstattet und zusätzlich eine Pauschale gezahlt. Bei den ZIM-Vorhaben muss jedoch bei Antragsstellung für jeden Mitarbeiter eine personenbezogene Berechnung vorgelegt werden, mit der ein individueller Stundensatz ermittelt wird. Mittel werden alle 3 Monate (rückwirkensd) anhand der geleisteten Arbeitsstunden abgerufen. Ein VWN ist nur einmalig (bis 3 Monate nach Projektende) fällig.

Fachliche Ansprechpersonen im Referat Drittmittel